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Für examinierte Fachkräfte

Pflegefachkraft Jobs – für Verantwortung, die auch bezahlt wird

Als examinierte Pflegefachkraft trägst du die Verantwortung für den Pflegeprozess. Diese Seite fasst zusammen, was zu deinen Vorbehaltsaufgaben gehört, welche Faktoren dein Gehalt beeinflussen und woran du einen Arbeitgeber erkennst, der diese Verantwortung tatsächlich unterstützt.

  • Für examinierte Kräfte
  • Regionales Matching
  • Weitergabe nur mit Freigabe
Pflegefachkraft in dunkelblauer Dienstkleidung schaut lächelnd auf ihr Smartphone im Flur einer Pflegeeinrichtung
Vorteile

Deine Rolle als examinierte Fachkraft

Seit dem Pflegeberufegesetz sind bestimmte Aufgaben ausdrücklich Pflegefachkräften vorbehalten.

Vorbehaltsaufgaben

Erhebung des Pflegebedarfs, Planung und Steuerung des Pflegeprozesses sowie die Analyse und Bewertung der Pflegequalität dürfen ausschließlich Pflegefachkräfte übernehmen.

Behandlungspflege

Ärztlich verordnete Maßnahmen wie Wundmanagement, Injektionen, Portversorgung oder Medikamentenmanagement gehören zum Kern deiner Tätigkeit.

Anleitung und Fachaufsicht

Du leitest Hilfskräfte an und begleitest Auszubildende – mit entsprechender Weiterbildung auch offiziell als Praxisanleitung.

In drei Schritten

So findest du die passende Stelle

  1. 01
    Schwerpunkt bestimmen

    Ambulant, Palliativ, Intensiv, Demenz oder Praxisanleitung – dein Schwerpunkt bestimmt den Arbeitgeberkreis.

  2. 02
    Rahmenbedingungen prüfen

    Tarifbindung, Dienstplanvorlauf, Fortbildungstage und Teamgröße vergleichen.

  3. 03
    Gezielt freigeben

    Nur die Arbeitgeber freigeben, die du wirklich kennenlernen möchtest – alles andere bleibt bei dir.

Kriterien

Was dein Gehalt beeinflusst

Tarifbindung

Ambulante Dienste müssen nach den Vorgaben zur Tarifentlohnung in der Pflege vergüten. Frage konkret nach Tarifwerk und Eingruppierung.

Berufserfahrung und Stufe

Anerkannte Vorbeschäftigungszeiten wirken sich direkt auf die Stufenzuordnung aus – lass dir das vor Vertragsschluss bestätigen.

Zuschläge

Nacht-, Sonn- und Feiertagszuschläge sowie Rufbereitschaft machen einen erheblichen Teil des Jahresverdienstes aus.

Zusatzqualifikationen

Praxisanleitung, Wundexpertise, Palliative Care oder Intensivpflege werden häufig zusätzlich vergütet.

Häufige Fragen

Antworten auf die wichtigsten Fragen

Was sind Vorbehaltsaufgaben in der Pflege?

Nach dem Pflegeberufegesetz dürfen die Erhebung des individuellen Pflegebedarfs, die Organisation und Steuerung des Pflegeprozesses sowie die Analyse und Sicherung der Pflegequalität ausschließlich von Pflegefachpersonen ausgeübt werden.

Wie viel verdient eine Pflegefachkraft?

Die Spanne ist groß und hängt von Tarifwerk, Bundesland, Erfahrungsstufe und Zuschlägen ab. Belastbare regionale Werte liefert die Entgeltstatistik der Bundesagentur für Arbeit; Angaben einzelner Portale weichen davon oft deutlich ab.

Lohnt sich eine Weiterbildung zur Praxisanleitung?

Meistens ja: Praxisanleitung ist gesetzlich vorgeschrieben, stark nachgefragt und wird häufig zusätzlich vergütet. Sie eröffnet zudem einen Weg in koordinierende Aufgaben.

Kann ich als Fachkraft in Teilzeit arbeiten?

Ja. Teilzeit ist verbreitet, auch mit festen Wochentagen. Achte darauf, dass Verantwortungsbereiche und Übergaben zum reduzierten Umfang passen.

Wie wechsle ich aus der Klinik in die ambulante Pflege?

Der Wechsel ist ohne Zusatzqualifikation möglich. Wichtig sind eine begleitete Einarbeitung in der Tour, Sicherheit im Umgang mit mobiler Dokumentation und ein realistischer Blick auf die Fahrzeiten.

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